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Festwoche zu 800 Jahre Stadtrecht

 
Mit ihrer über 1100jährigen Geschichte gehört unsere Stadt Saalfeld zu den ältesten in Thüringen. Im Jahre 1208 wurde Saalfeld/Saale zum ersten Mal als Stadt bezeichnet. Dies ist ein würdiger Anlass, „800 Jahre Saalfelder Stadtrecht" 2008 feierlich zu begehen.

Eine ganz Woche lang wird präsentiert, gespielt und natürlich auch gefeiert. Und wir sind dabei, junge Leute vom Projekt SPRACHROHR - eine Initiative der Stadt Saalfeld und der BertelsmannStiftung.
Wir wollen die vielseitigen Aktivitäten der Gewerbetreibenden, Vereine, Schulen und Initiativen dokumentieren und fordern hiermit zum Kommentieren unserer Beiträge auf.

 

cc am 12.6.08 23:01


Wenn die Senderzentrale verlagert wird ...

... dann hat das einen Grund: Live-Berichterstattung

von der Saalfelder Festwoche.

16.30 Uhr - Anlieferung des Mediencontainers auf dem Saalfelder Markt durch die Firma Albatros-Werbung Rudolstadt. Unsere SRB –Techniker Jenz Löffler und Jörg Sorge sind vor Ort und bringen gemeinsam mit Geschäftsführer Jens Weidhase das Mediencenter für das Stadtfest in Position.

In den nächsten 10 Tagen werden alle SRB-Aktionen rund um das Stadtfest von diesem Punkt aus koordiniert. Rund 35 ehrenamtliche Nutzerinnen und Nutzer halten alle Events in Bild und Ton fest. Live-Acts vom Markt werden über das Mediencenter auf die Großbildleinwand der Bühne projiziert. Ein Produktionsteam wird permanent alle Mitschnitte und Reportagen für die Sendung vorbereiten, sodass wir täglich neue Programminhalte ausstrahlen.

Dieses Projekt bedeutet für die SRB-Nutzer und das Team einerseits eine logistische Herausforderung. Andererseits ist es immer wieder spannend zu erleben, mit wie viel Engagement und Enthusiasmus unsere Nutzer die Angebote annehmen und umsetzen, die wir ihnen unterbreiten können.

Wir freuen uns auf ein abwechslungsreiches und filmintensives Saalfelder Stadtfest.

ce am 15.6.08 01:15


EM-Test im Saalfelder Stadion

18.30 Uhr Anpfiff: die Altliga des VfL06 Saalfeld e.V. tritt gegen die Traditionsmannschaft 1. FC Nürnberg an.
Die Gäste dominierten von Beginn an das Spiel. Bei wechselhaftem Wetter kamen etwa 400 Zuschauer, um die freundschaftliche Begegnung  zu verfolgen. Nicht nur der Himmel weinte ab der 2. Halbzeit, auch die Saalfelder standen buchstäblich im Regen als nach 90 Minuten das Spiel mit 14:0 für die Gäste zu Ende ging.
Mancher Zuschauer hätte sich wohl gewünscht, dass die Nürnberger ein Eigentor landen – dann hätten die Saalfelder auch mal was zu jubeln gehabt. Leider wird Jogi Löw wohl zur EM im Ernstfall nicht auf  die Saalfelder Altliga zurückgreifen können. Aber Hauptsache der Spaß kam nicht zu kurz und weder der unübersehbare Vorsprung der Gäste noch Petrus´ Wasserbotschaft konnten die gute Stimmung trüben.
Silvio Müller am 16.6.08 10:17


Ein gelungener Auftakt: Zünfte-Spektakel innerhalb der Stadttore

Feuerspucker, Gaukler, buntes Treiben und mittelalterliche Musik – Willkommen im Jahre 1200.
Es schien als ob das Wetter, das zuerst den Anschein machte, als wollte es den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung machen, den Besuchern schlichtweg egal war. Selbst feuchte, glitschige Straßen und leichte Regenschauer konnten die zahlreichen Schaulustigen nicht von den vielzähligen bunten Ständen des Zunftmarkts vertreiben. Einzig und allein mussten die äußerst volkstümlichen Musikanten, die in den frühen Nachmittagsstunden versuchten das Publikum anzuheizen, mit leeren Bierbänken kommunizieren. Dafür hielten sich umso mehr Menschen in den Gassen um den Markt und der Kirche auf. Zwischen Orgelkastenmusik und mittelalterlichem Minnegesang strömten die Gäste an farbenfrohen Ständen vorbei. Von der Bierbrauerei über die Glasbläserei bis hin zur Weberei stellten die Aussteller ihr Handwerk vor und boten ihre Waren praktischerweise im Anschluss daran an. Natürlich kamen auch die beliebten „Fressbuden“ nicht zu kurz, und so musste man sich entscheiden, welchem verführerischem Geruch man sich hingeben wollte – dem des beliebten Detschers, von dem ich einfach behaupten muss, dass nur Saalfelder ihn richtig gut hinbekommen – dem der Original Thüringer Bratwurst oder dem der Zuckerwatte und der gebrannten Mandeln. Sogar ein Schokobrunnen hat die letzten Gaumen mit feiner Schokolade verwöhnt. Wer sich dann aufgrund der schwülen Luft etwas zu trinken gönnen wollte, wurde positiv überrascht. Denn neben den altbewährten Bierständen, deren süße Limo und Cola auf die Dauer keine Alternativen darstellten, wurde der Stand, der Bowle (sowohl mit und ohne Alkohol) verkaufte, sehr gut angenommen. Etwa gegen 16 Uhr lies sich auch die Sonne wieder blicken, sodass sich die Bierbänke auf dem Markt enorm schnell füllten und der Alkohol der Bowle noch schneller in den Kopf ging. Möglicherweise war das der Grund sich eine Modenschau anzusehen, organisiert von der Friseurinnung Chic e.G., die auf Dauer, abgesehen von den Tanzeinlagen dreier hübscher junger Damen, inszeniert und nicht besonders mitreißend wirkte und auf einem Stadtfest die Stadt Saalfeld vor Gästen nicht wirklich repräsentiert. Sehr amüsant hingegen war, dass man viele Besucher am Abend noch am selben Tisch hat sitzen sehen, nur dass die Stimmung noch wesentlich ausgelassener schien. Dafür war das durch die Menge laufen wesentlicher nervenaufreibender, da sich jetzt alles um den Markt zentrierte und das für 22 Uhr angekündigte Feuerwerk erwartete. Bis es soweit war versuchte die Mittelalter – Folk - Rock – Band  „Camerata Pledelinga“  das Publikum wach zu halten, jedoch fiel der Applaus äußerst spärlich aus, worin sich vielleicht die Kritik an den monoton klingenden Liedern geäußert hat. Dafür war es wieder einmal herrlich in der milden Abendluft auf dem Markt zu stehen, die wundervoll beleuchteten Gebäude auf sich wirken zu lassen und die Atmosphäre zu genießen. Vor allem für die ganz kleinen Besucher war dies eine prima Gelegenheit länger wach zu bleiben und herumzutollen. Und wer seinen Blick regelmäßig gen Himmel richtete wurde überrascht, denn von der Bühne wurde ein so eindrucksvolles Feuerwerk abgeschossen, welches mit effektvoller Musik untermalt war, dass es selbst aus den hinteren Reihen sehr gut sichtbar war. Leider war dieses Feuerwerk ein viel zu kurzes Erlebnis, und mit dem letzten Schlag schien auch die Müdigkeit einzusetzen und so leerte sich der Markt rasant schnell.

 

Maika Hammermüller am 16.6.08 11:23


Sprung ins kalte Wasser

7:16 Uhr Einstieg in den Ilmenauer Zug - kaum andere Menschen. Denn wer ist sonntags um diese Uhrzeit schon wach? Und das in Ilmenau.
8:50 Uhr Ankunft Saalfeld - hier sollte mich dann Frau Ehrhardt abholen. Also ging ich die Treppen runter zum Ausgang und da begegnete mir schon die Leitung vom SRB. Genau so wie ich sie auf der KinderKult Messe in Erfurt kennen gelernt hatte, mit einem Lächeln auf den Lippen. Nach einer kurzen, freundlichen Begrüßung stiegen wir in ihr Auto und fuhren sofort zu einer Kirche. Denn da ich mich für ein Praktikum im Sommer beworben habe, sollte ich an dem heutigen Tag die Gelegenheit bekommen, das Team näher kennen zu lernen.
Vorgestellt habe ich mir, dass ich ankomme, mich kurz vorstelle und gucke wie man so `was macht.
Wie es wirklich war?
Ich bin angekommen, habe mich vorgestellt und schon wurde mir gleich von dem netten Silvio, den ich auch schon auf der KinderKult Messe  kennen gelernt hatte, die Kamera erklärt. Kopfhörer auf, Funk an und Probe. Nach 30 Minuten ging es auch gleich los – mein erster Einsatz: "Aufzeichnung des Festgottesdienstes zum 800jährigen Stadt-Jubiläum".
Es war ein Sprung ins kalte Wasser; aber das ist das schönste gewesen, was mir an einem Sonntag passieren konnte. Gleich die volle Verantwortung für einen Live-Mitschnitt. Frank in der Regie  gab per Funk die Anweisung für die Bilder und ich, die oben die Totale filmen sollte, versuchte die Bilder so gut wie möglich einzustellen.
Nach 90 Minuten war das geschafft und wir bauten ab, brachten alles in den Offenen Kanal, wo wir nochmals in Ruhe  alle meine Fragen klären konnten. Nach dem Auspacken und einer Führung taten wir das auch und unterhielten uns über alle Möglichkeiten, die man im SRB hat.
Nach einigen Minuten fragte mich Herr Sorge, der Techniker, wie man meinen Namen schreibt und  schon habe ich auf dem Monitor Kamera: Nazanin Abidi gelesen. Das war ein schönes Gefühl.
Nun bin ich total motiviert und freue mich sehr im Sommer aktiv werden zu können; eigentlich werden einem keine Grenzen gesetzt und somit erhoffe ich mir in alle Bereiche reinschnuppern zu können - Journalistik, Recherche, Kamera, Licht, Ton, Medienrecht, Betreuung, Post-Produktion, etc.!
Fazit: In meinem Studentenleben war das der erste wirklich sinnvolle Sonntag, der nicht nur produktiv war, sondern auch Spaß gemacht hat. Und ich bin sehr aufgeregt, wochenlang mit dem Team zusammen zuarbeiten.
Ich freue mich auf Euch.
Nazanin Abidi am 16.6.08 00:20


Was ist nur mit den Saalfelder Fußballern los???

Zur Eröffnung der " 800 Jahr-Stadtrechtfeier" am Freitag den 13.06.08 war es soweit! Die Mannschaft der Altliga des VFL Saalfelds traf auf die Traditionsmannschaft aus Nürnberg. Nach einer ruhigen ersten Halbzeit und einer sehr verregnet zweiten Halbzeit stand dann das Ergebnis des Spiels fest - leider nur ein mageres 14: 0 für Nürnberg. Keiner der anwesenden 400 Zuschauer konnte sich dieses Ergebnis erklären. Lag es daran das doch weniger Zuschauer als geplant kamen und das Stadion deshalb nur halb voll war? Oder lag es an der, am Vortag fabrizierten, Niederlage der deutschen Nationalmannschaft bei der EM? Doch eins ist ganz sicher am Regen lag es nicht, denn alle Spieler haben trotz des überraschenden Schauers und der drohenden Niederlage auch in der zweiten Halbzeit ein sehr akzeptables Spiel hingelegt, welches die Zuschauer mit einer sehr guten Stimmung im Stadion belohnten. Dies war zwar kein perfekter Start in die Festwoche, doch immer hin ein sehr unterhaltsamer.

 

srb-tv am 18.6.08 14:48


Tag der Jugend und Sportler

Sonne, Sand und Soccer …  
… und noch vieles mehr konnte Jung und Alt an diesem Montag in Saalfelds Innenstadt und Fußgängerzone erleben. Das Wetter, das sich durchweg sonnig und mild zeigte, lud geradezu zum bummeln und schlendern in der Erlebniswelt Saalfeld ein. Die aufgebaute 50 Meter lange Wasserskistrecke vor der Buchhandlung Thalia begeisterte so manchen Wagemutigen und bot viel Spaß und Abwechslung in unmittelbarer Umgebung von Würstchenbuden, Marktständen und Schaulustigen. Der Andrang war groß und es bildeten sich regelrechte Warteschlangen hinter der “ Startlinie“  der Wasserstrecke. Auch  kleinere Kinder hatten die Möglichkeit die 50 Meter Strecke zu bezwingen, wenn auch nur mit Reifen oder Bodyboard, an welchem sie, befestigt mit einem Strick bis ans Ende gezogen wurden. Nebenbei konnten es sich auch die älteren Besucher mit einem fruchtigen Cocktail an der Bar gut gehen lassen. Auf dem Marktplatz im baulich abgetrennten, mit Sand aufgeschütteten “Käfig“ wurde während dessen fleißig gebolzt und  die ausgelassene Stimmung  genossen. Auch das Unterhaltungsangebot kam während der gesamten Veranstaltung  wie schon am Vortag durch die umfangreichen sportlichen Darbietungen einiger  Saalfelder Sport- und Freizeitvereine nicht zu kurz. An vielen Informationsständen, die rund um den Marktplatz postiert waren, konnte sich vor allem interessierter Nachwuchs ein Bild von den Vereinen und Aktivitäten rund um Spiel und Sport machen. Auch gab es eine Menge von aktiven Ständen, die Groß und Klein zum Ausprobieren und Mitmachen einluden (Bsp.: Schachverein MTV 1876 Saalfeld oder  Schützengesellschaft Saalfeld aS  1446 eV). Insgesamt war dieser Tag eine gelungene generationsübergreifende  Veranstaltung, die sehr viele Besucher (auch von weither) anlockte und  Lust auf mehr Feste dieser Art machte.
srb-tv am 18.6.08 17:05


- Stadtrallye - im Rahmen der Festwoche anlässlich „800 Jahre Saalfelder Stadtrecht“

Am 17. Juni 2008 fand, im Rahmen der Festwoche, die erste Saalfelder Stadtrallye statt.
9.00 Uhr fiel der Startschuss und im ½- Stunden- Takt starteten die angemeldeten Gruppen auf ihre Strecken. Dabei mussten 5 bzw. 6 Stationen aufgesucht werden an denen Fragen beantwortet oder Aufgaben gelöst werden mussten.
Jede Gruppe hatte eine individuelle Strecke und entsprechend der Altergruppe einen Fragebogen und Aufgabenstellungen zu lösen. Stationen waren Marktapotheke, Darrtor, Rathaus, Hutschachtel, Johanneskirche, Türmerstübchen, Stadtmuseum und die Stadtmauer im Dürerpark.
Die Fragebögen waren in Schwierigkeitsstufen für Kindergartenkinder, Grundschüler und Schüler ab Klassenstufe 5 eingeteilt. Leider gab es keine Rückmeldung von Einzelteilnehmern, daher war die Rallye um ca. 14.00 Uhr beendet. Die Veranstaltung verlief reibungslos und ohne große Schwierigkeit. Einzelne Gruppen haben ihre erste Station aufgesucht ohne ihre Unterlagen abzuholen, wurden dort allerdings darauf hingewiesen, sich am Start/ Ziel- Stand zu melden.
Zu den Rückmeldungen der Gruppen gab es unterschiedliche Meinungen, wobei die meisten ihr Lob aussprachen und mit der Organisation, dem Ablauf und dem vermittelten Wissen sehr zufrieden waren. Die eingeplante Dauer von 1,5 Stunden wurde als sehr knapp beschrieben, aber trotzdem für gut befunden. Auch die Betreuung an den einzelnen Stationen wurde sehr gelobt.
Abschließend möchte ich sagen, dass wir als Organisationsteam doch sehr zufrieden sind und auf eine Wiederholung hoffen.

Melanie Kramer (Studentin an der FH Erfurt, FB Sozialwesen)
Praktikantin im Amt für Jugendarbeit / Sport/ Soziales der Stadtverwaltung Saalfeld
Melanie Kramer am 19.6.08 15:39


Saalfelds öffentliche Versteigerung von Fundsachen

3,2,1...meins!

Nach diesem Motto versammelten sich am Mittwoch gegen 14:00 Uhr etwa 200 Saalfelder vor der Marktbühne um an der öffentlichen Versteigerung des städtischen Fundbüros teilzunehmen. Hauptsächlich gestohlene sowie vergessene Gegenstände wie Fahrräder, Handys, Fotoapparate, Regenschirme oder Bücher kamen unter den Hammer. Das Interesse des buntgemischten Publikums an einem bzw. mehreren möglichen Schnäppchen war so groß, dass die Biertische- und bänke des Saalfelder Marktes teilweise als Aussichtsplattformen herhalten mussten. Wer mitsteigern wollte benötigte keine Teilnehmernummer, sondern hob einfach den Arm, in der Hoffnung der Höchst- und Letztbietende zu sein. Die Gebote wurden meist in 5 € Schritten getätigt, um die zahlreichen Fundsachen an diesem Nachmittag möglichst alle unter die Frau bzw. den Mann zu bringen. Und so war es nicht selten, dass ein Fahrrad für 5 €, ein Regenschirm für 1 € und eine große Holzkiste mit 20 Büchern für nur 8 €  neue Besitzer fanden. Dem absoluten Versteigerungsrausch verfallen, kam es auch schon mal vor, dass einige mit 3 Fahrrädern und etlichen kleineren Errungenschafften nach Hause gingen. Durch die witzigen und lockeren Sprüche des Moderators/ Auktionators wurde das eh schon kaufwillige Publikum nochmals angeheizt und motiviert den Arm zu heben und mitzubieten.

Luise Hoßfeld am 19.6.08 17:19


Klubhaus e.V. präsentiert....

...Ska, Reggea und Schlagerpunkpop! Ab 18°° Uhr hieß es am Hohen Schwarm: Jugend in Concert! Doch es trieb nicht nur Jugendliche an die Burgruine! Auch viele Kinder und Erwachsene waren mit Begeisterung dabei! In den Abend startete die Gruppe "rio carnaval" mit ein paar heißen Sambatänzen. Im Anschluss ging es gleich weiter mit der ersten Skaband aus Dresden. "Ken guru and the highjumpers" verbreiteten noch mehr gute Stimmung mit Hits wie "Postcards oder Apeman". Neben den Highjumpers traten auch noch "die cellulitas" aus Berlin und "dr. ring ding" aus Münster auf. Es wurde ausgelassen getanzt, mitgesungen und auch für das leibliche Wohl war gesorgt!
Christina Schulz am 21.6.08 21:16


Kochen mit Ralf Zacherl

Nach 2 Wochen Berufsschule und einer Menge Stress, freute ich mich doch schon früher Heim zu kehren. Die Tage zuvor, informierte mich Herr Sorge (mein Ausbilder), das ich für die letzten 2 Schultage in meinem 2.Lehrjahr, doch lieber in den SRB bzw. nach Saalfeld kommen sollte. Dies tat ich dann auch. Mit großer Vorfreude auf Ralf Zacherl. Denn wie oft habe ich ihn schon im TV gesehen... Ich durfte nun zu solch einem "Promi" als Kameraassi auf die Bühne. Näher, als alle anderen. Und dann kam der Moment, als er auf der riesen Bühne stand und kochte. Mit den 2 ortsansässigen Köchen (deren Namen mir gerad nicht einfallen) kochte er Dinge, die verdammt lecker aussahen und auch rochen....aber probieren war da leider nicht. Denn Arbeit geht nun mal vor. Und wenn ich nicht gewusst hätte, das ich in Saalfeld bin, hätte ich das angesichts der ca. 1800 Leute auf dem Saalfelder Markt, nicht geahnt... Denn so viele Leute auf einem Haufen ist hier sehr selten. Denn mit der Show, die dem Publikum geboten wurde, hatte es schon fast etwas von Kerners Promikochen. Unterstützt wurde dieses Feeling auch durch die Bilder, die unser 15 Mann starkes Team (mich einbezogen) auf die Großbildleinwand brachten. Da konnte selbst der Zuschauer in der letzten Reihe des Marktes noch einen Einblick in den Kochtopf des Promis und seiner 2 Beiköche werfen. Und neben Selleriepürrè & Saale-Forelle sowie den hervorragend aussehenden Salat war es ein sehr schöner Abend. Wo am Schluß sogar noch ein Autogramm für mich raussprang. Und mit dem Team, die alle Hand in Hand arbeiteten, war es ein gelungener Abend, der verdammt viel Spaß gemacht hat.
Linda Lutschan am 21.6.08 22:23


Wenn ich heute ...

... diese Zeilen in das Notebook hämmere, liegt eine Woche Stadtfest hinter uns.

Eine Woche Außnahmezustand im Sendebetrieb des SRB.

Begonnen hat alles mit der Überlegung, dass diese Woche eine einmalige Gelegenheit dafür ist, Initiativen und Menschen aus der Region auf Sendung zu bringen.

Die Themen waren durch das Programm schon vorgegeben: Sport, Kinder & Jugend, Musik, und Unterhaltung. Aber der SRB wollte auch eigene Akzente setzen: KulTalk - die Möglichkeit über Channcen und Defizite im Kulturbereich zu diskutieren.

Hinter den Kulissen sah das aus meiner Sicht so aus:
Im SRB-Team entwickelten wir die technische und inhaltliche Konzeption.
Die wichtigsten Veranstaltungen sollten als Liveaufzeichnung dokumentiert und zeitnah auf Sendung gebracht werden, Kurzberichte und Reportagen das Geschehen in der Stadt wiedergeben.

Während am Freitag mit Schülern die Dreharbeiten für das Mittelalterfest liefen, wurde für unsere Liveregie ein spezieller Container neben der Marktbühne aufgestellt. Ca. 250 m Videokabel für die bis zu sechs Kameras verlegt.
Bildmischer, Tonmischer, Monitore, mehrere Computer und zahlreiche Zusatzgeräte installiert.

Am Sonnabend Vormittag jedoch aber war das Stadtmuseum der Ort des Geschehens.

Für eine Liveaufzeichnung sind ca. 3 Stunden für den technischen Aufbau von Bild- und Tonregie und die Kameras nötig. Christoph, Jenz, Silvio und Thomas stöpselten alles zusammen. Dann erreichte mich auch schon der erste "Notruf" von Jenz: Eine Kamera lieferte kein Videosignal. Vermutlich war die Ausgangsbuchse abgenutzt. Für diese Fälle hatten wir zwar vorgesorgt, aber nicht schon beim erstem Mitschnitt damit gerechnet.

Die Verspätung des Ministerpräsidenten gab genügend "Luft" zum Ausstausch der Kamera.
FSJlerin Marie und Azubi Frank hatten sogar noch die Gelegenheit von Dieter Althaus ein kurzes Statement aufzuzeichnen. Die Aufnahme der Eröffnung erfolgte digital auf einem nagelneuen Gerät, ob das wie gewünscht funktioniert?

Nachdem diese geschnitten und für die Sendung codiert war, erstes Aufatmen: So kanns weitergehen.
Inzwischen hatte ich auch das fehlerhafte Board in der Kamera ausgetauscht und die Eröffnung ging um 19 Uhr planmäßig auf Sendung.

Sonntag hieß es noch etwas früher als die Kirchgänger aufzustehen.
In der Johanniskirche wurde alles für Bild, Ton und drei Kameras vorbereitet.
Azubi Frank übernahm die Bildregie. Auf der Empore wies Silvio eine künftige Praktikantin in die Kamera ein. Christoph regelte wieder den Ton.

Letzte Absprache mit dem Küster wegen der Kirchentonanlage und Pastorin Schubert, und schon hielten Bits und Bytes auf der Festplatte fest, was die Kameras und Mikrofone lieferten.

Am Nachmittag Schnitt und Codierung im Sender. Dazu die ersten Aufnahmen der Reportageteams vom Sonnabend in die Schnittsysteme einspielen, damit die Cutter am Montag sofort loslegen können.

19 Uhr, wie geplant Sendung des Festgottesdienstes....

Montag und Dienstag sollten die "härtesten" werden: Letzte technische Vorbereitungen für die Mitschnitte von der Marktbühne am Montagmorgen. Nachdem die erste Stunde aufgezeichnet wurde, Entsetzen. Irgendwas war schief gegangen. Auf der Festplatte fand sich nichts Verwertbares.

Zum Glück lief noch ein gutes altes Band mit. Aber das bedeutete zusätzliche Bearbeitungszeit.
Immerhin, die Pausen auf der Bühne waren länger als geplant, wir konnten den Technikeinsatz umdisponieren.

Es wurde zuerst der zweite Teil sendefertig gemacht. Kurz vor 19 Uhr landete dann der erste Teil auf unserem PlayOut-Server. Der dritte Teil war da noch in Bearbeitung und konnte erst in der 22 Uhr Wiederholung auf Sendung gehen.

Dienstag begannen die Aufzeichnungen schon 9 Uhr. Zusätzlich wurden Schüler des ERG für zwei Reportageteams ausgerüstet und eingewiesen. Frank und Marie bearbeiteten an den Schnittplätzen im Sender das Material, dass am Donnerstag auf Sendung gehen soll. Diesmal funktionieren die Aufzeichnungen am Markt reibungslos.

Schüler des Böll-Gymnasiums übernehmen die Mitschnitte.

Mehrere Sprints zwischen Mediencontainer und Sender waren nötig, um die Aufzeichnungen an den Schnittplätzen weiter bearbeiten zu können.

Am späten Nachmittag ist das komplette Vormittagsprogramm sendefertig.

Aber die Aufnahmen der Sportler ziehen sich länger hin als erwartet. Ab 16 Uhr müssen wir spätestens am Hohen Schwarm für die Nacht der Chöre aufbauen. Um 15 Uhr soll Soundcheck und Vorort- Besprechung sein.

Außer den Bühnen- und Tontechnikern ist keiner da. Also wieder telefonieren, wo können unsere Kameras hin, wo kann der "Ü-Wagen" aufgestellt werden? Es sind am Ende nur Minuten, die zwischen dem Stöpseln des letzten Steckers und den Posaunen vergehen, die die Nacht der Chöre eröffnen. Dann "seufzen".

Erstmalig halten wir einen genaueren Zeitplan des Abends in den Händen. Geplante Dauer: über vier Stunden!!!!

Ich kalkuliere wie lange dauern Überspielung und Kodierung in unser Sendesystem?

Die Aufzeichnung sollte am nächsten Tag gesendet werden... ohne Nachtschicht nicht möglich. Gegen ein Uhr sind wir soweit, der Computer wird noch bis zum Morgen rechnen, sofern er das will.

Mittwoch morgen: Tatsächlich, er hat fehlerlos gerechnet!
Frau Leuthäuser kann die wirklich lange Nacht der Chöre in das Sendesystem buchen. Unsere Sendestruktur ist in maximal 3 Stunden lange "Sendefenster" gegliedert.

Nun ist die längste zusammenhängende Sendung die wir bisher hatten über eine Stunde länger! Kommt unser Verwaltungsprogramm damit klar?
Klappt das mit der Buchung der Wiederholung, sie geht weit über Mitternacht?
Ich kann es nicht beantworten, denn um 11 Uhr soll die nächste Aufzeichnung starten.

Diesmal haben wir uns das Foyer des Rathauses ausgesucht. Historische Kulisse mitten in der Stadt!

Platz für Kultur! Alle Talkgäste hatten sofort zugesagt. Es scheint Gesprächsbedarf zu geben...

Die Steckdosen im Rathaus sind nur mit 6 Ampere abgesichert. Das wird für unser Licht zu knapp!

Also zusätzliche Kabel in den ersten Stock verlegen...Beim Mikrotest noch Absprachen, wieder vergeht zwischen dem Check des letzten Kabels und der Anmoderation keine Minute. Dann spielt uns die Sonne einen Streich. Sie kommt viel zu stark durch das alte Fenster, Gegenlicht, das Gespräch wollen wir hier aber nicht unterbrechen. Vielleicht findet es darüber hinaus eine Fortsetzung....

...mit Musik und gute Laune geht es am Abend auf der Marktbühne weiter. Dazwischen Schnitt und Kodierung der Talkrunde im Sender.

Inzwischen sind schon mehr als 250 GB Material zusammengekommen. Unsere Cutter Marie und Frank müssen unter Zeitdruck Schwerstarbeit leisten, den Überblick behalten, und trotzdem immer noch bei den "Liveacts" dabei sein.

Die Kraft lässt langsam nach. Aber noch liegt der Höhepunkt vor uns: Die Kochshow!

Sechs Kameras sollen zum Einsatz kommen. Dafür ist unser Mischer nicht ausgelegt, er wird kaskadiert, sehr schwierig zu bedienen. Marie wird "vormischen", Silvio und Frank übernehmen den Hauptmix. Aber noch ist es nicht soweit. Die sechste Kamera wird in der Traverse befestigt.

Zusätzlich muß unser Tonsignal für Video-Trailer auf die PA gelegt werden. Didi's Ton wiederum kommt nur mit Prasseln bei uns an. Das lässt sich alles beheben, aber nicht der Defekt des Rechners mit dem die Trailer auf die Leinwand kommen sollen. Jetzt wird's hektisch.

Der Kontrollmonitor für die Videoleinwand zeigt auch nur Störungen. Die Traversenkamera muß nochmal korrigiert werden. Außerdem fehlt ein Kabel, um die Daten aus dem Veranstaltungsbüro in unser System zu bringen.

Azubi Linda muß den Schnitt an der "Musik und guten Laune" unterbrechen, um zusätzliche Technik zu bringen. Auch Azubi Frank wird mit Zusatzaufträgen "in die Spur" geschickt.

Notvariante: Eine DVD muß hergestellt werden, ein Monitor wird ausgewechselt, ein zusätzlicher DVD-Player angeschlossen, es sind nur noch 30 Minuten Zeit. Linda hat zeitlich gesehen nur eine Chance für das Erstellen der DVD mit dem unbekannten Material, sie rennt zum Sender zurück.
Mir läuft das Wasser runter, wie sind die Temperaturen? Inzwischen kommt Verstärkung aus Gera. Die Azubis Chris und Annika warten auf ihre Einweisung. Ich hab keine Zeit dafür, Frau Ehrhardt kümmert sich um die beiden.

Dann Verwirrung um die Anfangszeit: 19:00 oder doch 19:30? Hendrik Püschel lässt wissen, das der Trailer Punkt 19:30 kommen soll. Woher nehme ich eine Vorschaumöglichkeit für den zusätzlichen Player?

Das ist zu diesem Zeitpunkt nur eine der ungelösten Fragen.

19:30 Uhr: Der Trailer eröffnet die Kochschow mit den Ratskeller-Köchen und Ralf Zacherl....

..so wird es wohl noch ein paar Tage weitergehen, möglich nur durch die Mitarbeit von fast 40 Ehrenamtlichen aus Saalfeld und darüber hinaus, eine schöne Erfahrung.

Jörg Sorge am 21.6.08 23:15





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